Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, denkt Norbert Hansen darüber nach, sein Geschäfts- und Gewerkschaftsmodell beim Patentamt schützen zu lassen. Dabei tauchte die Frage auf, ob er und seine Fähigkeiten eine Marke, ein Patent oder ein Gemeinschaftsgeschmacksmuster (geschützt in Europa) sei?
Gerade die letzten Tage und Wochen sind Beweis für seine Vielfältigkeit:
dem Bahnvorstand dient Norbert Hansen als eine Art "Brückenkopf" in die SPD, da ihm immer noch zugetraut wird, einerseits viele Gewerkschaftsmitglieder, nicht nur der TRANSNET, sondern auch aus den anderen Bahngewerkschaften, anderseits aber auch SPD-Genossen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Bahn müsse unbedingt nach dem neu vorgelegten Holding-Modell teilprivatisiert werden, da dies die einzige Möglichkeit des Arbeitsplatzerhaltes für die Bahnbeschäftigten wäre;
seiner Gewerkschaft dient er, wie oft, als Sprachrohr für weitere Arbeitsplätze bei der DB AG, auch wenn in diesem Falle es nur der TRANSNET-Bezirk Hessen/Rheinhessen war;
Norbert Hansen soll in der wiederbelebten Stinnes AG, die dann als DB Mobility Logistics AG firmiert in den Aufsichtsrat (wie auch schon auf dem rangierer berichtet). Weitere Aufgaben für ihn sind angedacht.
Das sind nur einige Details, die Norbert Hansen zu "Norbert Hansen®" werden lassen.
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ob er das Angebot, richtiger Vorstand bei der Bahn zu werden, annimmt. Bislang fühlt er sich ja ganz wohl, auf beiden Seiten eines immer noch staatlichen Wirtschaftsunternehmens.
Aber vielleicht lassen sich die Vereinbarungen aus diversen Netzwerken auch fortsetzen, wenn er mit Hartmut Mehdorn gleichzöge. Schließlich kennen sich die beiden sehr gut. Und Norbert Hansen kennt dann immer noch seine ehemaligen Gewerkschaftsmitglieder.
Erst einmal müssen natürlich die verstärkten Anstrengungen des Bundesverkehrsministeriums Früchte tragen, aber wenn alles klappt, dann geht das bis Mitte des Jahres über die Polit-Bühne.
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Norbert Hansen kontrolliert die Privatisierung
2 Kommentare Published by rangierer on Dienstag, 5. Februar 2008 um 13:38der Bahn und dann wird auch alles für seine Gewerkschafter gut. Dies ist zumindest das Vorhaben von DB AG Aufsichtsrat Hansen.
Hartmut Mehdorn wiederum braucht frisches Geld für ein Bahnhofsprogramm.
Aufsichtsratschef Werner Müller möchte Mehdorn nochmal eine Chance geben, Günter Kirchheim als Konzernbetriebsratschef will den Laden zusammenhalten.
So hat jeder der Mitglieder des Aufsichtsratspräsidiums der Bahn AG seine Gründe, kräftig an der schnellen Privatisierung des Bahnunternehmens zu arbeiten, am besten ohne viel Politik. Erfolg brauchen schließlich alle, auch die Bahn.
Da aber die Bundesregierung dann doch noch was zum weiteren Vorgehen sagen möchte, muß das Bahn-Aufsichtsratspräsidium bis spätestens Ende Februar argumentativ nachlegen.
Vielleicht reicht aber bereits, daß Norbert Hansen die Nicht-Aufspaltung der Bahn garantiert!
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