Neue Abkommen - sind Lokführer Lokführer - ganz ganz neuer Hansen
1 Kommentare Published by rangierer on Donnerstag, 31. Januar 2008 um 16:20Während die GDL nach dem Abschluß ihrer endgültigen, mehrmonatigen Tarifverhandlungen mit der DB AG noch Abkommen mit den anderen Bahn-Gewerkschaften abschließen soll, muß geklärt werden, ob nun Rangiererlokführer auch Lokführer sind - oder ganz was anderes.
Norbert Hansen spielte schon vor längerem mit dem Gedanken, wenn Not an der Lok ist, selbst einzuspringen -der rangierer berichtete davon-, jetzt ist er dabei, die neuen Verhandlungsstrategien und Pläne, die er bei seiner kurzzeitigen Aufgabe als Pressesprecher von Hartmut Mehdorn schätzen lernte, in seine weiteren personellen Netzwerke einzupflegen.
Hansen ist brav zurück in seiner TRANSNET, warnt vor der Hintertür-Privatisierung der Bahn, er würde ja lieber ganz offen privatisieren und versucht, unter Verweis auf das Unternehmen, das er als Aufsichtsratsvize ja selbst zu vertreten hat, an einem neuen europäischen Gewerkschaftsverbund zu stricken - etwas, was es bei der GDL schon lange gibt. Ganz ganz neuer Norbert Hansen!
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Mehdorns neuer Pressesprecher: Norbert Hansen
2 Kommentare Published by rangierer on Sonntag, 20. Januar 2008 um 02:17Bevor Norbert Hansen all die Pläne, die bereits auf rangierer.de erörtert wurden, in diesem Jahr umsetzt, wird er erst einmal eine wichtige Aufgabe für einen guten Freund übernehmen. Er ist seit dem 15.01.08 als Pressesprecher für Hartmut Mehdorn tätig.
Damit ist Norbert Hansen wieder in seinem Element. Nach Mehdorns Drohung Stellenabbau vorzunehmen, um damit die Ergebnisse aus den Gewerkschaftsverhandlungen möglichen Investoren bei der anstehenden Privatisierung nachvollziehbarer zu machen, übernahm der Immernoch-Gewerkschaftchef die Gesprächsführung mit Mehdorn!
Er vermittelte scheinbar im Sinne der bestehenden Gewerkschaften und brachte den Bahnchef dazu, von seinen diversen Spar-Ansinnen Abstand zu nehmen.
Aber nur um sofort, diesmal gemeinsam mit Mehdorn, von Verkehrsministerium bzw. Bundesregierung einen Schuldenabbau und Garantien für die weitere Privatisierung der DB AG zu fordern.
Norbert Hansen ist natürlich mehr als ein einfacher Pressesprecher!
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Da die TRANSNET ja seit längerem sich auch um andere Berufsgruppen kümmern muß -von den Telearbeitern bis zu den Busfahrern-, die Verhandlungen zwischen GDL und DB AG nun doch nicht so schlecht gelaufen sind, überlegt Norbert Hansen jetzt eine eigene Gewerkschaft für die Rangierer und das Fahrpersonal samt Lokführern, die sich nicht von der GDL vertreten lassen wollen, zu gründen.
Dabei ist an eine europäische Gewerkschaft gedacht, denn so ließe sich im Handumdrehen streikwilliges Personal (z.B. aus Spanien) mit besonnenerem (z.B. aus Deutschland) kombinieren. Mit europäischer Gewerkschaftsarbeit ist Norbert Hansen bestens vertraut, seit einigen Jahren ist er der Präsident der Sektion Eisenbahn in der Europäischen Transportarbeiterföderation (ETF). Außerdem kann er durch seine Aufsichtsratposition bei der DB AG mit vielen Geschäftsverbindungen nach Indien, China, Rußland punkten.
In absehbarer Zeit muß sich Norbert Hansen dann nicht mehr mit Kleinklein-Verhandlungen mit der deutschen Bahn zufrieden geben, sondern kann zeitgleich mit Frankreich, Italien und den vielen anderen europäischen Staaten Bedingungen für seine neue Gewerkschaft aushandeln.
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Hansen geht nach Mitteleuropa
3 Kommentare Published by rangierer on Mittwoch, 9. Januar 2008 um 15:20Da mittlerweile in Slowenien und der Slowakei pro Einwohner mehr Geld für die jeweiligen Schienenwege ausgegeben werden als in Deutschland, erwägt nun Norbert Hansen ein neues Standbein in den neuen europäischen Ländern. Dort wäre noch was zu holen, meinte Norbert Hansen auf Nachfrage, er wisse aber noch nicht genau, ob er sich mehr auf gewerkschaftlicher Ebene oder doch lieber gleich auf Arbeitgeberseite engagieren sollte.
Schließlich scheinen die Verhandlungen von Bahn und GDL nun doch ohne die weitgehende Zustimung von TRANSNET und GDBA auszukommen.
Und bis zu den weiteren Auseinandersetzung um die Privatisierung der DB AG ist auch noch genügend Zeit, erst einmal müssen die Landtagswahlen ausgestanden werden.
Also: auf in die neuen Länder!
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Unter dem Motto "Die Zeiten ändern sich, der Auftrag bleibt" bereitet sich jetzt schon die Gewerkschaft von Norbert Hansen auf ihren Gewerkschaftstag im November diesen Jahres vor.
In den verbleibenden 11 Monaten wird sich vieles geklärt haben - ob Norbert Hansen nochmal bestätigt werden wird als Vorsitzender, ja, ob er überhaupt antreten wird für diesen Posten oder andere vorzieht - ob die TRANSNET nun für die weitere Privatisierung der DB AG stimmt oder ob die Privatisierung insgesamt vom Tisch ist, weil niemand das neue "Steinbrück"-Modell einer Holding für die Bahn unterstützt ...
Vieles davon wird von Norbert Hansens Schachzügen in den nächsten Monaten abhängen. Der rangierer bleibt dran!
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Andere arbeiten Norbert Hansen zu
2 Kommentare Published by rangierer on Dienstag, 1. Januar 2008 um 21:18Norbert Hansen kann sich erstmal zurücklehnen zu Anfang des neuen Jahres. Andere bereiten für ihn das Feld:
während es im neuen Spiegel heißt, daß Hartmut Mehdorn "Bahn und Schiene nicht trennen" will, ist der Chef der kleineren Bahngewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, mittlerweile vom neuen Holding-Modell der Bahn, das nun ins Spiel gebracht wird, um die Privatsierung fortzutreiben, angetan, ja, er hat sowohl Holding-Modell als wirklicher Privatisierung nichts entgegenzusetzen.
Dann setzt Hansen aber doch noch schnell nach: das neue Subholding-Modell sei nicht zustimmungsfähig von seiner bzw. eher TRANSNETs Seite, Risiken der Zerschlagung der Infrastruktur etc. seien unkalkulierbar.
Also wird doch nicht bis Frühjahr gewartet, bis laut Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Prüfungsergebnisse den zuständigen Politikern präsentiert werden können.
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