Norbert Hansens Neue

Da die TRANSNET ja seit längerem sich auch um andere Berufsgruppen kümmern muß -von den Telearbeitern bis zu den Busfahrern-, die Verhandlungen zwischen GDL und DB AG nun doch nicht so schlecht gelaufen sind, überlegt Norbert Hansen jetzt eine eigene Gewerkschaft für die Rangierer und das Fahrpersonal samt Lokführern, die sich nicht von der GDL vertreten lassen wollen, zu gründen.

Dabei ist an eine europäische Gewerkschaft gedacht, denn so ließe sich im Handumdrehen streikwilliges Personal (z.B. aus Spanien) mit besonnenerem (z.B. aus Deutschland) kombinieren. Mit europäischer Gewerkschaftsarbeit ist Norbert Hansen bestens vertraut, seit einigen Jahren ist er der Präsident der Sektion Eisenbahn in der Europäischen Transportarbeiterföderation (ETF). Außerdem kann er durch seine Aufsichtsratposition bei der DB AG mit vielen Geschäftsverbindungen nach Indien, China, Rußland punkten.

In absehbarer Zeit muß sich Norbert Hansen dann nicht mehr mit Kleinklein-Verhandlungen mit der deutschen Bahn zufrieden geben, sondern kann zeitgleich mit Frankreich, Italien und den vielen anderen europäischen Staaten Bedingungen für seine neue Gewerkschaft aushandeln.

1 Comment:

  1. Grete Mellis said...
    Dafür wird jetzt alles teurer! Und das soll der Streik gebracht haben? Die Bahn zahlt das doch nicht aus "eigener" Tasche, sondern die Kunden und die Steuerzahler. Und die nächste Managergehaltserhöhung kommt bestimmt!

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