GewerkschaftsUnternehmer Norbert Hansen

„In Deutschland ist es offensichtlich ungewöhnlich, wenn eine Gewerkschaft mit dem Unternehmen einig sind.“ Das sagte Norbert Hansen vor mehr als einem Jahr, als seine Gewerkschaftsmitglieder mit Warnstreiks im/am Berliner Hauptbahnhof auf sich und ihr bzw. Hansens Anliegen aufmerksam machten, die Bahn AG bitte nicht aufzuteilen, egal, ob sie privatisiert werde oder nicht.

Seit einigen Monaten ging es um andere Streiks, die Norbert Hansen nur unnütz finden konnte, auch wenn er selbst kurzzeitig von möglichen Streiks der TRANSNET sprach - denn es ging und geht um bestehende Vereinbarungen, gut vernetzte Strukturen rund um seine Person, die von niemandem, weder aus der Politik noch aus den Gewerkschaften ausgehebelt werden sollen.

Norbert Hansen wird auch ins neue Jahr hinein damit beschäftigt sein, jede Lücke auszunützen die sich bietet, "Führungschaos", "Anarchie" und "überzogene Forderungen" anzuprangern bei anderen, Begrifflichkeiten, die ihn als Unternehmer und als Gewerkschafter schrecken müssen, besonders wenn es um Entgelt, Arbeitszeit, eigenständige Tarifverträge geht, die nicht er selbst aushandelt. Schließlich ist er GewerkschaftsUnternehmer!

2 Comments:

  1. claudia rucks said...
    Die großen Tanker und Monopolisten werden sich verändern müssen, warum nicht viele kleine Gewerkschaften, die wirklich die jeweiligen Interessen ihrer Mitglieder vertreten?
    Anonym said...
    Wirtschaftsaufschwung, der fällt im kommenden Jahr aus. Also soll alle mal ein klein wneig kürzer treten mit ihren Forderungen, egal von welcher Seite und welcher Gewerkschaft.

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