Kaffee mit Manfred und Norbert

Norbert Hansen möchte gern mit Manfred Schell am nächsten Streikposten Kaffee trinken und reden, während sich die Lokführer mit ihren unbefristeten Streik einrichten.

Das stimmt natürlich so nicht, zumindest nicht, daß die beiden sich erst an einem Streikposten treffen. Wahrscheinlich ist, daß die beiden am Verhandlungstisch von Bahnvorstand und GDL Kaffee bekommen, wenn über einen möglichen Ausweg aus dem Verhandlungslabyrinth des Bahnstreiks diskutiert wird am Dienstag.

Nicht ganz klar war Sonntagabend bei der Talkrunde von Anne Will, warum Frau Suckale Norbert Hansen extra zu den Gesprächen einlud. Er wäre ja sowieso gekommen als Mitglied des Aufsichtsrats ...

Hansens Gewerkschaft Transnet bereitet in der Zwischenzeit ihrerseits Lohnforderungen für einen Berufsstand vor, der viele Berufsgruppen bei der Bahn betrifft: die Beamten der DB AG sollen endlich am Gewinn der Bahn beteiligt werden.

1 Comment:

  1. Thomas Wördehoff said...
    Diese Verstrickungen sind ja scheinbar überall in Deutschland an der Tagesordnung. Dass dies aber auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird, geht zu weit! Die grossen wirtschaftlichen Ausfälle sind ausgeblieben, Blessuren wie bei den französischen Bahnkunden in Form von tagelangen Staus hat es nicht gegeben. Aber wie sieht es in Zukunft aus?

    Jetzt wechseln wahrscheinlich alle Bahnbediensteten zur GDL und dann können wir uns auf was gefasst machen.

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