Bahnverkehr ohne Tiefensee?

Noch im August da waren der tiefe See und die steinere Brücke eng verbunden. Spätestens seit dem Parteitag der SPD vom Wochenende ist das nicht mehr so! Der Finanzminister soll jetzt den Verkehrsminister bei der Privatisierung der Bahn beerben. Fordert zumindest einer der Haushaltspolitiker der Union, Steffen Kampeter. Und formuliert damit nur etwas laut, worüber offiziell nach dem Hamburger Bundesparteitag der SPD niemand sprechen will: auch partei-intern ist Wolfgang Tiefensee nicht mehr gewollt. So schaffte er es erst mit Ach und Krach im zweiten Wahlgang in den Parteivorstand gewählt zu werden. Beim ersten war er glatt durchgefallen!

Auch Hartmut Mehdorn scheint seinen Verbündeten in Sachen Bahnprivatisierung fallen zu lassen. Bei Sondierungsgesprächen für die Expansion der DB AG nun auch in Indien, rückt Mehdorn von der erfolgreichen Privatisierung der Bahn noch vor seiner eigenen Rentifizierung offiziell ab.

1 Comment:

  1. Anonym said...
    Ob mit oder ohne Tiefensee oder irgendwelchen anderen Namen, jetzt geht es doch erst mal darum, ob richtig gestreikt werden kann! Auf Fernbahn und Güterzug - bei der S-Bahn können wir das ja schon! Wir brauchen keine Namen, sondern Realitäten!

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