Diesmal sind wir durch, sagt Hansen und der rangierer.de macht Pause
0 Kommentare Published by rangierer on Donnerstag, 13. März 2008 um 03:48Viel gäbe es noch zu berichten, zu Norbert Hansen, der Privatisierung der Deutschen Bahn AG und den dazugehörigen Gewerkschaften.
Auch wenn es jetzt, laut Norbert Hansen, heißt: "Diesmal sind wir durch. Endgültig!". Aber die Auseinandersetzungen über und mit der Privatisierung sind, unabhängig von den zu Ende gegangenen Bahnstreiks, die bekanntermaßen andere Themen hatten, in ein weiteres Stadium getreten.
Norbert Hansens weitverzweigtes Rollenspiel, als Symptom dafür, wie heute oft Gewerkschafts- und andere Politik gemacht wird, mit den gesellschaftlichen Interessen der Bürger umgegangen wird, verdient weiterhin Beobachtung!
der rangierer.de macht nach einem Jahr nun erstmal Pause, grüßt Leser und Kommentierende!
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Das Kamasutra von Norbert Hansen
1 Kommentare Published by rangierer on Dienstag, 4. März 2008 um 13:46Parteien aller Couleur schieben das Thema "Wie machen wir es jetzt mit der privaten Bahn" hin und her, auch die Wirtschaftsvertreter sind nicht einer einhelligen Meinung. Da verwundert es nicht, das ein Vermittler wie Norbert Hansen, der mindestens zwei Seiten zu bedenken hat, alle Monate, ja alle Wochen neue Stellungen bezieht.
Schließlich muß auch der Jungwerker von 1967 daran denken, ob und wie in diesem Jahr seine Position des Gewerkschaftsvorsitzenden der TRANSNET noch einmal bestätigt wird. Ein aktuelles Motto seiner Gewerkschaft lautet: „Zeiten ändern sich – der Auftrag bleibt“. Für Norbert Hansen ist schon dieses Jahr "Bundeswahlkampf".
Noch wurde er nicht gefragt, ob er sich auch den Posten Mehdorns vorstellen könnte!
Aber jetzt müssen erst wieder mal ganz aktuell die Kollegen von der GDL abgeworben werden, damit sie wenigstens was in die Tasche kriegen, sonst wird das ja nichts.
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Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, denkt Norbert Hansen darüber nach, sein Geschäfts- und Gewerkschaftsmodell beim Patentamt schützen zu lassen. Dabei tauchte die Frage auf, ob er und seine Fähigkeiten eine Marke, ein Patent oder ein Gemeinschaftsgeschmacksmuster (geschützt in Europa) sei?
Gerade die letzten Tage und Wochen sind Beweis für seine Vielfältigkeit:
dem Bahnvorstand dient Norbert Hansen als eine Art "Brückenkopf" in die SPD, da ihm immer noch zugetraut wird, einerseits viele Gewerkschaftsmitglieder, nicht nur der TRANSNET, sondern auch aus den anderen Bahngewerkschaften, anderseits aber auch SPD-Genossen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Bahn müsse unbedingt nach dem neu vorgelegten Holding-Modell teilprivatisiert werden, da dies die einzige Möglichkeit des Arbeitsplatzerhaltes für die Bahnbeschäftigten wäre;
seiner Gewerkschaft dient er, wie oft, als Sprachrohr für weitere Arbeitsplätze bei der DB AG, auch wenn in diesem Falle es nur der TRANSNET-Bezirk Hessen/Rheinhessen war;
Norbert Hansen soll in der wiederbelebten Stinnes AG, die dann als DB Mobility Logistics AG firmiert in den Aufsichtsrat (wie auch schon auf dem rangierer berichtet). Weitere Aufgaben für ihn sind angedacht.
Das sind nur einige Details, die Norbert Hansen zu "Norbert Hansen®" werden lassen.
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ob er das Angebot, richtiger Vorstand bei der Bahn zu werden, annimmt. Bislang fühlt er sich ja ganz wohl, auf beiden Seiten eines immer noch staatlichen Wirtschaftsunternehmens.
Aber vielleicht lassen sich die Vereinbarungen aus diversen Netzwerken auch fortsetzen, wenn er mit Hartmut Mehdorn gleichzöge. Schließlich kennen sich die beiden sehr gut. Und Norbert Hansen kennt dann immer noch seine ehemaligen Gewerkschaftsmitglieder.
Erst einmal müssen natürlich die verstärkten Anstrengungen des Bundesverkehrsministeriums Früchte tragen, aber wenn alles klappt, dann geht das bis Mitte des Jahres über die Polit-Bühne.
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Norbert Hansen kontrolliert die Privatisierung
2 Kommentare Published by rangierer on Dienstag, 5. Februar 2008 um 13:38der Bahn und dann wird auch alles für seine Gewerkschafter gut. Dies ist zumindest das Vorhaben von DB AG Aufsichtsrat Hansen.
Hartmut Mehdorn wiederum braucht frisches Geld für ein Bahnhofsprogramm.
Aufsichtsratschef Werner Müller möchte Mehdorn nochmal eine Chance geben, Günter Kirchheim als Konzernbetriebsratschef will den Laden zusammenhalten.
So hat jeder der Mitglieder des Aufsichtsratspräsidiums der Bahn AG seine Gründe, kräftig an der schnellen Privatisierung des Bahnunternehmens zu arbeiten, am besten ohne viel Politik. Erfolg brauchen schließlich alle, auch die Bahn.
Da aber die Bundesregierung dann doch noch was zum weiteren Vorgehen sagen möchte, muß das Bahn-Aufsichtsratspräsidium bis spätestens Ende Februar argumentativ nachlegen.
Vielleicht reicht aber bereits, daß Norbert Hansen die Nicht-Aufspaltung der Bahn garantiert!
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Neue Abkommen - sind Lokführer Lokführer - ganz ganz neuer Hansen
1 Kommentare Published by rangierer on Donnerstag, 31. Januar 2008 um 16:20Während die GDL nach dem Abschluß ihrer endgültigen, mehrmonatigen Tarifverhandlungen mit der DB AG noch Abkommen mit den anderen Bahn-Gewerkschaften abschließen soll, muß geklärt werden, ob nun Rangiererlokführer auch Lokführer sind - oder ganz was anderes.
Norbert Hansen spielte schon vor längerem mit dem Gedanken, wenn Not an der Lok ist, selbst einzuspringen -der rangierer berichtete davon-, jetzt ist er dabei, die neuen Verhandlungsstrategien und Pläne, die er bei seiner kurzzeitigen Aufgabe als Pressesprecher von Hartmut Mehdorn schätzen lernte, in seine weiteren personellen Netzwerke einzupflegen.
Hansen ist brav zurück in seiner TRANSNET, warnt vor der Hintertür-Privatisierung der Bahn, er würde ja lieber ganz offen privatisieren und versucht, unter Verweis auf das Unternehmen, das er als Aufsichtsratsvize ja selbst zu vertreten hat, an einem neuen europäischen Gewerkschaftsverbund zu stricken - etwas, was es bei der GDL schon lange gibt. Ganz ganz neuer Norbert Hansen!
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Mehdorns neuer Pressesprecher: Norbert Hansen
2 Kommentare Published by rangierer on Sonntag, 20. Januar 2008 um 02:17Bevor Norbert Hansen all die Pläne, die bereits auf rangierer.de erörtert wurden, in diesem Jahr umsetzt, wird er erst einmal eine wichtige Aufgabe für einen guten Freund übernehmen. Er ist seit dem 15.01.08 als Pressesprecher für Hartmut Mehdorn tätig.
Damit ist Norbert Hansen wieder in seinem Element. Nach Mehdorns Drohung Stellenabbau vorzunehmen, um damit die Ergebnisse aus den Gewerkschaftsverhandlungen möglichen Investoren bei der anstehenden Privatisierung nachvollziehbarer zu machen, übernahm der Immernoch-Gewerkschaftchef die Gesprächsführung mit Mehdorn!
Er vermittelte scheinbar im Sinne der bestehenden Gewerkschaften und brachte den Bahnchef dazu, von seinen diversen Spar-Ansinnen Abstand zu nehmen.
Aber nur um sofort, diesmal gemeinsam mit Mehdorn, von Verkehrsministerium bzw. Bundesregierung einen Schuldenabbau und Garantien für die weitere Privatisierung der DB AG zu fordern.
Norbert Hansen ist natürlich mehr als ein einfacher Pressesprecher!
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Da die TRANSNET ja seit längerem sich auch um andere Berufsgruppen kümmern muß -von den Telearbeitern bis zu den Busfahrern-, die Verhandlungen zwischen GDL und DB AG nun doch nicht so schlecht gelaufen sind, überlegt Norbert Hansen jetzt eine eigene Gewerkschaft für die Rangierer und das Fahrpersonal samt Lokführern, die sich nicht von der GDL vertreten lassen wollen, zu gründen.
Dabei ist an eine europäische Gewerkschaft gedacht, denn so ließe sich im Handumdrehen streikwilliges Personal (z.B. aus Spanien) mit besonnenerem (z.B. aus Deutschland) kombinieren. Mit europäischer Gewerkschaftsarbeit ist Norbert Hansen bestens vertraut, seit einigen Jahren ist er der Präsident der Sektion Eisenbahn in der Europäischen Transportarbeiterföderation (ETF). Außerdem kann er durch seine Aufsichtsratposition bei der DB AG mit vielen Geschäftsverbindungen nach Indien, China, Rußland punkten.
In absehbarer Zeit muß sich Norbert Hansen dann nicht mehr mit Kleinklein-Verhandlungen mit der deutschen Bahn zufrieden geben, sondern kann zeitgleich mit Frankreich, Italien und den vielen anderen europäischen Staaten Bedingungen für seine neue Gewerkschaft aushandeln.
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